| 10.Oktober: 4.Vereinstraining - Thema: Sitz und Einwirkung | |
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Auch im Oktober fand wieder ein Vereinstraining statt. Diesmal waren die Teilnehmer schon etwas dicker angezogen, da die Temperaturen Jahreszeitgemäß niegdrig waren. Wir hatten trotzdem schönes Sonnenwetter und nutzen diese Tatsache für viele Trockenübungen und Sitzübunge auf dem Putzbalken oder auf der Turnmatte. Die Teilnehmer sollten das Gefühjl bekommen für die Bewegung des Pferde, ein Gespür für den eigenen Körper - speziell für die Bewegung des Beckens beim Reiten und was welche Position und welches Fehlverhalten später auf dem Pferd für Konsequenzen hat. Einige "Aha-Effekte" konnten so herbei geführt werden, sogar etwas Lockerheit unter den Verspannten war möglich. Die nachfolgende Reitstunde war ein vertiefen des eben gelernten Fühlens. Welches Bein des Pferdes bewegt sich? Wie kippe ich mein Becken ab um zu bremsen? Wie bremse ich ein schnelles Pferd nur mit dem Körper? Wie sitze ich geschmeidig in allen Gängen, ohne das Pferd zu stören? Auf solche und andere Fragen konnte zumindest in Ansätzen für jeden eine Antwort gefunden werden, eine gute Grundlage zum weiter üben! |
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| 22.August: 3.Vereinstraining - Thema: Sitz und Einwirkung | |
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Im August war es wieder soweit. Die Mitglieder des IPV Altenburger Land e.V. trafen sich zu einer neuen Runde des Vereinstrainings, diesmal zum Thema „Sitz und Einwirkung“. |
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Zuerst wurden 60 Minuten lang Theorieunterlagen gewälzt. Begrifflichkeiten wie durchhaltende, annehmende, nachgebende und verwahrende Zügelhilfe, die korrekte Hilfengebung in den einzelnen Gangarten, der Unterschied von Stellung und Biegung ließen die Köpfe rauchen. |
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Beim praktischen Erproben der besprochenen Inhalte schien dann so manchem Reiter die Umsetzung doch schwerer als anfangs gedacht. Sehr aufschlussreich war für alle das Reiten auf Fremdpferden. Hier mussten die Hilfen wirklich stimmen um zur gewünschten Gangart und zum richtigen Tempo zu gelangen. Vor allem die Koordinierung der ach so korrekt zu gebenden Hilfen bereitete den Mädels oft Kopfzerbrechen, da sind einem die verschiedenen Köperteile ab und zu ein Hindernis. Mit der Theoriegrundlage im Hinterkopf überdachten alle immer wieder ihre Reitkünste. So mancher stieg auch etwas frustriert vom Pferd, da der vermeintliche reiterliche Stand dann doch nicht so in der Pferdereaktion zu erkennen war, wie man es gern gehabt hätte. |
| Aber, wie wir alle wissen: „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und aus diesem Grund wird wohl jeder in den nächsten Reitstunden ganz intensiv am korrekten Zusammenwirken der Hilfen arbeiten. | |
| 14.Juni: 1.Hestadagar ("Pferdetag") des IPV Altenburger Land e.V. | |
| Nach langem planen und intensiven Arbeitseinsätzen war es am 14.Juni endlich soweit, in Thüringen fand das erste Hestadagar (der isländische Pferdetag) des IPV Altenburger Land e.V. statt - und zwar auf der gerade fertig gestellten Ovalbahn des Hirtenhof Illsitz. |
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Die beiden Richterinnen hatten eine lange Anreise, waren aber trotzdem bester Dinge und so starteten wir mit aufgeregten Kindern und noch nervöseren Eltern in einen sonnigen Tag der Islandpferdereiterei. Besonnen ging es los mit einem kleinen Dressurwettbewerb. Danach folgte schon etwas rasanter der Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem 2 Runden in möglichst gleicher Zeit geritten werden sollten. |
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Die Führzügelklasse war der Höhepunkt für unsere
"Krümel" unter den Reitern - erstmals konnten sie hier
beweisen, was sie trotz ihrer jungen Jahre schon alles können.
Weiter im Programm ging es mit verschiedenen Geschicklichkeitswettbewerben in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, da mussten Hufeisen geworfen, Stangen überwunden, Tonnen umritten, Engpässe bewältigt und sogar akrobatische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. |
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Der Blinde Führer kostete viel Konzentration, denn das Team bestand aus dem blinden Pferdeführer und dem Reiter der sein Pferd aber nicht lenken durfte, sondern nur Richtungsanweisungen an seinen blinden Teamkameraden geben durfte. Der Hindernisparcours war entsprechend schwer zu bewältigen. |
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Am frühen Nachmittag kamen dann endlich die rasanteren und islandpferdetypischen Wettbewerbe an die Reihe, so die Töltgeschicklichkeit, der Triathlon und der Best of Dreigang Wettbewerb mit Kostüm. Der Triathlon, bestehend aus 1 Runde Reiten, 1/2 Runde Rennen und 1/2 Runde Muffins-Lauf in Ermangelung eines Ei´s hatte noch einmal für spektakuläre Bilder und Lachmuskeln strapazierende Szenen gesorgt. |
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Es waren in allen Wettbewerben schöne Vorstellungen und harmonische Ritte zu bewundern. Bewertet wurde an diesem Tag nicht nur die Leistung und Aufgabenerfüllung, sondern zu gleichen Teilen auch Harmonie und Horsemanship beim Pferd-Reiter-Paar. Die Siegerehrung war bunt und Dank der kleinen „Schleifenponys“ Nancy und Desiree sehr lustig – bei diesem Hestadagar ist keiner leer ausgegangen. |
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| Ein herzliches Dankeschön an die vielen Vereinsmitglieder und an alle anderen Helfer, eine Wiederholung im Jahr 2010 wäre toll! | |
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| Vereinstraining zum Thema "Bodenarbeit nach Pat Parelli" | |||||
| Arbeiten mit dem Pferd mal anders - nämlich vom Boden aus. Mit einfachen Hilfsmittel, nämlich einem Knotenhalfter, einem Seil (Rope) und einer kleinen Peitsche (Stick). | |||||
| Wie funktioniert die Verständigung zwischen Mensch und Pferd? Wie mache ich dem Pferd begreiflich, was ich von ihm will. Wie schaffe ich es, das ich über Körpersprache mit dem Pferd kommunizieren kann? | |||||
| Bodenarbeit nach Pat Parelli war das Thema, das auf vielfachen Wunsch der Vereinsmitglieder ein bisschen näher gebracht werden sollte. Johanna hatte im Winter den Kurs zu Level 1 besucht und wollte ihr neues Wissen und ihre Begeisterung für das Thema und die Methode teilen. | |||||
| Auf genaue Beschreibungen einzelner Übungen sei an dieser Stelle verzichtet, da dieses Vereinstraining nur ein kleiner Vorgeschmack sein sollte auf die andere Art der Pferdearbeit. | |||||
| Ein bisschen scheint aber hängen geblieben zu sein, denn einige Vereinsmitglieder üben vorsichtig und fleißig weiter - mal mit und mal ohne Anleitung von Johanna. Und die ersten wollen nun gern selbst auf ihren Level 1 - Kurs zu Silke Vallentin in Sachsen fahren. | |||||
| Vereinstraining am 7.März - Tölt, Taktfehler und Korrektur | |
Vom
Himmel kam genug Nasses, um es da reinfallen zu lassen
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| und um „den Frühling raus zu waschen“, wie die Alten zu sagen pflegen. Doch erschienen vier Unverdrossene an diesem Märzmorgen zum Vereinstraining auf dem Hirtenhof Illsitz, allesamt in Mützen und auch Wattehosen verpackt. | |
| Ehe die Pferde gesattelt wurden, vertieften die Reiter ihre theoretischen Grundlagen in einer Keksrunde: Tölt – Fuß- und Phasenfolge, Gangveranlagung, Taktfehler und Korrektur. – Das war schon kursverdächtig, was Trainerin Ines da vorbereitet hatte. Und sie brachte es mit der ihr eigenen Begeisterung konkret und kompakt „rüber“. Das „Küken“ in der aufmerksamen Runde konnte sich im Vorlesen von Fachbegriffen üben. Die in den Dreißigern liefen bei Trockenübungen zu Höchstform auf. | |
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Dann endlich ging es in die Sättel. Nun gab es sie live, die Passverspannung, die Galopprolle, den Hüftknick, die Taktverschiebung. Mit Überblick ließ Ines den eifrig trainierenden im richtigen Augenblick einen klaren Hinweis zukommen. Da blieb nicht verborgen, dass die zum Trabtölt neigende Stute zu stark über den Zügel geritten wurde, obwohl es für die interessierten Zuschauer schon sehr harmonisch aussah. Da wurde eine andere Reiterin zu feiner Biegearbeit ermuntert, bis sie ihren zuvor passverspannten Isabellen strahlend im Viertakt daherritt. |
| Die Wangen von Anke, Janet, Bea und Lea färbten sich rasch rosa. Mit einem Lächeln ob der gewachsenen Klarheit und Sicherheit stiegen sie schließlich vom Pferd. Und die Kekse wurden auch noch alle. | |
| Zugeschaut und mitgefiebert hat | |
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Johanna Lantzsch |
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