Aktivitäten 2010
Messeauftritt in Erfurt
Vom 26. – 28. März fand auch dieses Jahr wieder die Messe Reiten- Jagen – Fischen in Erfurt statt. Sicher waren viele Messebesucher nur zum Einkaufen oder wegen des Showprogramms in die Halle 3, die Reiterhalle, gekommen. Aber ein Teil fand doch den Weg in die hinterste Ecke und somit zum Stand der Islandpferdevereine in Thüringen. Dort war das Interesse an keine Altersgrenzen gebunden. 

Die Kinder bestaunten die Modellanlage eines Islandpferdehofes, die Älteren waren eher an Informationen über Haltung, Freizeitreiten oder Turniere interessiert. Eine Diashow gab Einblicke in das abwechslungsreiche Leben mit Islandpferden und eine Schaufensterpuppe in voller Wintermontur zeigte, dass Islandpferdereiter selbst im Winter auf ihre Lieblingsbeschäftigung nicht verzichten müssen. 

Auch das Gewinnspiel sprach viele Besucher an. Auf sieben von achtundzwanzig gezeigten Tölterabbildungen waren Fehler eingebaut, die es zu finden galt.

Zahlreiche Fragen wurden von den interessierten Besuchern gestellt, wobei „Wo kann man in Thüringen auf Islandpferden reiten?“ sicher die häufigste war.

Die Zahl der Standbesucher und die vielen geführten Gespräche zeigen, dass ein Interesse am Islandpferdesport in Thüringen besteht und entlohnen für die Stunden der Messevorbereitung und der Standbetreuung. Tatsächlich wurde beim Standabbau schon über einen Messeauftritt im nächsten Jahr nachgedacht ...

Text und Photos: Familie Halle/ IPV Weimarer Land e.V.

 

Quadrillentreff

Am Dienstag - 30.März - haben wir uns zum ersten Mal zur Aufstellung einer Vereinsquadrille getroffen. Ein lustig bunter Haufen übte mit "Mensch-ärgere-dich-nicht-Figuren" und Knetmassekugeln die choreographisch hoch angesetzten Bahnfiguren im Trockenlauf, danach ging es zu Fuß auf den Reitplatz um das Ganze einmal auf original Platzgröße abzulaufen. - Da merkt man erst mal was die Pferdchen so an Kilometern zurücklegen. - Ein Ende der Planung ist noch nicht in Sicht, allerdings üben wir bestimmt weiter und können die Quadrille vielleicht schon im nächsten Jahr auf der ein oder anderen Veranstaltung präsentieren.

Text: I.Lantzsch/ Photos: L.Trompke

 

Vereinsnachmittag zum Thema "Huf und Beschlag"

Der Hufschmied kommt

Das Interview mit Peter Papesch findet Ihr hier!

Nun war es so weit, am 23.04.2010 kam unser Hufschmied Herr Papesch mit seinem Gehilfen Martin (angehender Schmied) auf den Hirtenhof Illsitz, um uns das Pferdebeschlagen einmal näher zu bringen.

Viele Interessierte folgten unserer Einladung und ließen sich in aller Ausführlichkeit vom Fachmann das Beschlagen und ausschneiden von Pferden erklären.

Herr Papesch seinerseits war sehr gut vorbereitet und brachte viel Anschauungsmaterial mit. So zeigte er z. B. eine Vielzahl von Hufeisen verschiedener Größe anhand von mehreren Schautafeln, auf welchen natürlich auch deren unterschiedlicher Verwendung dargestellt wurde. Auch der Aufbau von Pferdebeinen und Hufen konnte anhand präparierter Gegenstände gezeigt und genauer hinterfragt werden.

Drei Pferde wurden komplett und zwei nur vorn beschlagen. Während dessen hatte man die Möglichkeit unterschiedlichste Fragen an Peter Papesch zu stellen. Diese wurden sehr gern und mit viel Fachkompetenz durch unseren Hufschmied beantwortet.

Viele Freiwillige haben sich auch gefunden, die beim Aufhalten der Pferdebeine mitgeholfen haben.

Da bekam man ein Gefühl für die körperlich doch sehr anstrengende Arbeit.

Natürlich klappte auch die Versorgung mit Essen und Trinken. Bea hatte den Grill gut im Griff, so dass auch die Roster lecker schmeckten.

Bei interessanten Gesprächen fand der erste Nachmittag für unseren Reitnachwuchs einen schönen Ausklang. Vor allem freute uns die Teilnahme vieler Nichtvereinsmitglieder.

 

Der Nächste Nachmittag ist bereits in Planung, dann werden wir uns natürlich wieder etwas Interessantes rund ums Pferd einfallen lassen.

Text: J.Hennigs/ Photos: A.Waltsgott

 

Kurs mit André Böhme
André Böhme war am 22.Mai für einen Tag als Trainer auf dem Hirtenhof Illsitz. Zwischen den ganzen Regentagen haben wir ein tolles Sonnenwochenende abgepasst. 
Alle 6 Reiter waren gut gelaunt, mit viel Freude und Zielstrebigkeit am Start und konnten viele Anregungen aus den Unterrichtsstunden und durch die Videoanalyse mitnehmen. Der Unterricht war in einer sehr ruhigen und bedachten Art und Weise gehalten, in der genug Zeit zum Überdenken und neu ausprobieren blieb. Mit sehr gut erläuterten Anweisungen gelang es André innerhalb kurzer Zeit Selbstvertrauen zu vermitteln und Spannungen oder Diskrepanzen zwischen Pferden und Reitern abzubauen oder eben erst aufzuzeigen.
Wir möchten dieses Kurs-Erlebnis gern wiederholen und an den erarbeiteten Punkten anknüpfen. Deshalb wird Mitte Oktober ein kompletter Wochenendkurs mit André stattfinden.

Text: I.Lantzsch/ Photos: L.Kuntze

OSI Zweinig

Ein ereignis- und erfolgreiches Zweinig-Turnier liegt hinter uns.  

Einige Vereinsmitglieder haben den Weg auf sich genommen um zuzuschauen und diese wunderschönen Bilder zu machen. Dankeschön!

Für den IPV Altenburger Land e.V. waren unterwegs: Björgvin und Ines.

Photos: Ernestine, Peter, Johanna

Bericht zum Hestadagar 2010
Schon in den Wochen vor unserem 2. Turnier liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Fleißige Hände brachten beide Turnierstätten, also Bahn und Platz, restlich in Ordnung und sorgten für die Organisation der vielen kleinen Dinge, welche zur Durchführung eines solchen Turniers nötig sind. Vor allem die Richterbestellung hat uns dieses Jahr sehr beansprucht - wir konnten aber Tim Eisenlohr aus Nebel/ Amrum gewinnen und hoffen ihn auch 2011 wieder begrüßen zu dürfen!
Die erste Disziplin begann am 20.6. 2010 gegen 09:30 Uhr. Dabei handelt es sich um die leichte Gehorsam (ohne Galopp), welche vor allem von unseren jüngeren Reitern geritten wurde.  Clara Bergmann mit Stjarna konnte diesen Wettbewerb für sich entscheiden.

Für die erfahrenen Reiter unter uns gab es die Möglichkeit, sich bei der Gehorsam D4 zu beweisen. Bei dieser Prüfung wurde ein großes Augenmerk auf die korrekte Ausführung der Lektionen gelegt. Dabei mussten die Übergänge der einzelnen Gangarten punktgenau geritten werden. Gewonnen hat die Gehorsam D4 Sophie Hupe mit Ysardir.

Besonders aufgeregt waren unsere Starter der Führzügelklasse. Verlangt wurde genaues Antraben mit der entsprechenden Hilfe des Reiters, das korrekte anhalten und ein Slalom um Pylonen. Das haben alle Wettstreiter ganz super gemacht. Bestes Reiter-Pferd-Paar waren Vanessa Würker mit Gjafar.

An dieser Stelle sei ein großes Dankeschön an alle Pferdeführer gerichtet, die im flotten Trab auf der Ovalbahn nebenher gelaufen sind.

Im Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem zwei entgegen gesetzte Runden in möglichst der gleicher Zeit zu absolvieren waren, war es bis zum Schluss sehr spannend. Die Wettstreiter lagen nur zehntel Sekunden auseinander. Das beste Reiter-Pferd-Paar mit einer Zeitabweichung von nur 37 Hundertsteln war Alexandra Jahn mit Gjafar.

Nach dieser Disziplin konnten alle Reiter bei der anstehenden Mittagspause noch einmal Kraft tanken und sich auf die folgenden Wettbewerbe vorbereiten.

Es folgte nun der Hindernistrail. Hier wurde das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter geprüft. Sechs Hindernisse, bei denen es nicht um Zeit, sondern, u. a. um die korrekte Biegung der Pferde ging, mussten absolviert werden. Eine Holzbrücke, das Schlüsselloch und die Wippe dürften hierbei die schwersten Hindernisse gewesen sein. Gewonnen hat Lukas Wank mit Ysardir.

Auf Vertrauen kam es auch bei unserer ersten Teamprüfung an. Der „Blinde Führer“ besteht aus einem Reiter, einem Pferdeführer und einem Pferd. Hierbei ist der Führer des Pferdes, welcher die Augen verbunden hat, auf die Ansagen des passiven Reiters angewiesen. Dabei entstanden die eine oder andere kuriose Situationen. Natürlich gab es hier auch verschiedene verbale Missverständnisse, so war ist schnell einmal aus „links“ das „andre rechts“ geworden. Die besten Kommandos gaben hier das Mutter-Tochter-Gespann Grit Grahmann und Charlotte Raum mit Ysardir.

Nun wurde es sportlich und rasant. Der Triathlon stand auf dem Plan. Bei diesem, für das Publikum spannende Rennen gab es 7 Teams am Start. Auf der Ovalbahn musste der Erste des Dreierteams eine Runde reiten, der Zweite um die halbe Bahn sprinten und der Dritte absolvierte einen Hindernislauf mit der Schubkarre quer durch das gesamte Oval. Neben den Teilnehmern selbst, hatte hier das Publikum besonders viel Spaß. Es gewann das Team: Lea Hallbauer, Maria Thiele und Lukas Wank.

Auch das Fahnenrennen sorgte für mitreisenden Applaus des Publikums. Blitzschnell wurden die Fahnen von einer Tonne zur anderen transportiert. Schön anzusehen waren hier unsere Pferde, die so richtig losgaloppieren durften. Leider gab es nur drei Starter, die sich diesen rasanten Wettkampf stellten. Vielleicht sehen und erleben wir nächstes Jahr mehr Teilnehmer in dieser Disziplin. Der schnellste Fahnentransporter war: Alina Kolbe mit Gjosta.

Richtig kreativ konnte man beim “ Best of Dreigang“ werden. Vom Reiter selbst ausgesuchte Musik, eine dazu passende Kür und ein zum Thema gehörendes Kostüm mussten hier zu einer Einheit verschmelzen.

Es gibt keine gestalterische Einschränkung, außer der Zeit von drei Minuten, die in etwa eingehalten werden musste. Ob die Kür auf der Ovalbahn, im Dressurviereck oder aus einer Kombination von beiden besteht, ist hier dem Reiter selbst überlassen. Johanna Lantzsch konnte diesen Wettbewerb mit Gaski für sich entscheiden.

Einen abschließenden Höhepunkt bildete das Kostüm-Paarreiten. Hier bestand das Team aus zwei Reitern die in Eigenregie eine Kür mit dazugehörigem Kostüm vorstellten. Ein Zeitlimit von etwa 5 Minuten sollte eingehalten werden. Diese Disziplin war dieses Jahr das erste mal aufgestellt und darum sind wir sicher, beim nächsten Turnier mehr als nur 2 Reiterpaare zu sehen. Gewonnen haben Julia Harzer auf Stjarna und Teresa Tomat auf Silpa.

An dieser Stelle geht noch einmal unser Dank an alle fleißigen Helfer, welche wieder dazu beigetragen haben, dass dieses Turnier so gut gelungen ist.

 

Die gestiegene Zuschauerzahl, ist uns eine zusätzliche Motivation auch nächstes Jahr wieder ein Hestadagar auf dem Hirtenhof Illsitz durchzuführen, für welches natürlich die Vorbereitungen schon begonnen haben……
Bericht: Janet Hennigs, Photos: Ines Nitzsche
Ein Besuch bei der DJIM
Ein Besuch bei der DJIM 2010
Vom 28. Juli bis 1. August 2010 fand dieses Jahr die Deutsche Jugend Islandpferde – Meisterschaft in Kaufungen bei Kassel auf dem Gestüt Ellenbach statt.  Mit über 600 Teilnehmern war es das größte Islandpferde – Turnier das je stattgefunden hat! Trotzdem klappte die Organisation wie am Schnürchen und es gab keine großen Zeitverzögerungen.
Wir, Lea Hallbauer und Maria Thiele, haben uns 4 Tage unserer Sommerferien freigehalten, um uns dieses Event  nicht entgehen zu lassen. Am Mittwoch, dem 28. Juli, reisten wir mit Zelt, Schlafsäcken und Decken bewaffnet gegen Mittag an. Als wir das riesige Gelände durchquert  hatten und unseren Zeltplatz gefunden hatten, wurden wir sofort von den Mitgliedern unseres Landesverbandes begrüßt. Darunter waren Stefan Halle, seine Frau und seine Tochter Meike und Theresa Vogelsang mit ihrer Mutter und Natalie Koch. Natalie, Meike und Theresa waren mit ihren eigenen Pferden Rodi, Ör und Vin angereist.

Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, schauten wir uns das Gestüt genauer an. Wir bestaunten die zwei Reithallen, die Passbahn, die riesige Ovalbahn und den Parcours für die Gelände- und Springprüfung. Am Abend fand dann der Länderabend statt. Dort konnte man leckere Spezialitäten aus den anderen Bundesländern kostenlos probieren. Danach gingen wir in unser Zelt und versuchten zu schlafen, weil wir noch ziemlich kaputt von der langen Anreise waren.

Am Donnerstagvormittag schauten wir uns schon einige Prüfungen, wie Fünfgang, Viergang, Töltprüfung und eine Gehorsam-Prüfung an. Am Nachmittag hatten wir alle Hände voll zu tun, weil wir Meike und Theresa bei den Vorbereitungen für ihre Teilnahme an der heutigen Viergang- Prüfung halfen und ihnen die Aufregung nehmen sollten. Für die V5 waren über 100 Teilnehmer gemeldet! Letztendlich klappte die Prüfung gut, doch leider reichte es nicht für ein Weiterkommen. Am Abend schauten wir uns noch das rasante Passrennen an und um 23 Uhr begann der Mitternachtstölt. 
Von unserem Landesverband starteten eine Schnecke, eine Baustelle und ein töltender Textmarker. Es war unser erster Mitternachtstölt und wir fanden ihn sehr spannend und die Kostüme sehr lustig.
Am Freitag wurden die Prüfungen dann interessanter, da nun schon die ersten Jugendmeister gekürt wurden. Außerdem fand am Nachmittag die große Eröffnungsfeier der DJIM 2010 statt. Es gab einen großen Aufmarsch aller Landesverbände in ihren Farben auf der Ovalbahn. Natürlich waren wir mit dabei. Dafür bekamen wir alle eine Schleife des Gestüts Ellenbach. Da kam zwischen den grauen Wolken sogar mal die Sonne heraus. Am Abend haben wir uns das spektakuläre Galopprennen und im Anschluss die mitreißende Schau im Dressurviereck angeschaut.
Am Samstag, dem für uns letzten Tag, kam noch Ines und Johanna Lantzsch mit Glesi vorbei, denn Ines hatte dort eine Hestadagar- Fortbildung. Außerdem schauten wir Meike bei der Geschicklichkeits-Prüfung zu, dort erreichte sie den 14. Platz. Gegen Mittag begannen wir wieder unsere Sachen zu packen. Nachdem alles verstaut war, sahen wir uns alle zusammen noch das Freizeit- Passrennen an. Danach luden wir alle Koffer in Ines‘ Auto, verabschiedeten uns und traten die zweieinhalb stündige Heimreise an.
Wir finden die lange Reise hat sich sehr gelohnt und wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen, nur diesmal mit Pferden und als Teilnehmer!
Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden aus dem Landesverband Sachsen/Thüringen für das leckere Frühstück, das tolle T-Shirt und die schöne Zeit.

für den IPV Altenburger Land e.V.

Maria Thiele und Lea Hallbauer

Ostdeutsche Meisterschaft in Chemnitz/ Röhrsdorf

Mitglieder unseres Vereins waren beim OSI in Chemnitz am 14. und 15. August anzutreffen. 

Ein übersichtliches Turnier mit schönen Ritten - die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Photos: Stefan Halle

Folgende Ergebnisse konnten durch Mitglieder unseres Vereins erritten werden:
Prüfung Reiter - Pferd Platz Wertnote
Fünfgang F2 Christiane Thews - Adam frá Ósi 

 1

5,73
Töltprüfung T3 Jennifer Thews - Grástakkur vom Burrishof 

 2

5,27
Töltprüfung T6 Christiane Thews - Adam frá Ósi 

 1

5,70
Töltprüfung T7 Christiane Thews - Jakob vom Hülbehof 3 5,92
Ines Lantzsch - Björgvin von Vierthohen 4 5,84
Viergang V5 Christiane Thews - Jakob vom Hülbehof 2 5,71
Jennifer Thews - Skári vom Hülbehof 3 5,50
Viergang V2 Ines Lantzsch - Björgvin von Vierthohen 3 5,67
Gehorsam B Jennifer Thews - Skári vom Hülbehof 2 4,75
Best of Dreigang Benjamin Jescheck - Brellir fra Nr. Omme 6 Schulnote 2,33

Quelle: www.ipzv.de

Wanderritt am 4.September
Nachdem uns das Wetter zum ersten geplanten Wanderritt im Mai im Stich gelassen hatte, lockerten sich dieses Mal die Wolken auf und der Ritt konnte bei frischem sommerlichen Wetter stattfinden. Bea und Janet hatten im Vorfeld die Strecke festgelegt und besichtigt. Gemütlich ging es über Stoppelfelder und Feldwege nach Bohra weiter Richtung Schmölln. Wir genossen einen tollen Ausblick auf das Vogtland und nach Ronneburg - es war ein Ausritt zum genießen.
Insgesamt waren wir 3 Stunden gemütlich im Sattel unterwegs - eine echte Entspannung nach dem ganzen Alltagsstress. Die Gelassenheit und Trittsicherheit unserer Pferde hat sich bei der Begegnung mit verschiedensten „Gefahrenquellen“ wieder gezeigt.  Eine Wiederholung gibt es sicherlich, allerdings mit etwas intensiveren Reiteinheiten im Vorfeld.

Leicht gerädert sind auch alle wieder auf dem Hof angekommen. Den Abend haben wir gemütlich beim Abendessen in der Isi-Lounge ausklingen lassen. Dort wurden dann den ganzen Abend Ideen für künftige Abenteuer gewälzt, Aktivitäten des Vereins geplant und besprochen, Highlights des bisherigen Jahres per Photos ausgewertet und lustig geschwatzt bis in die Nacht hinein.

Text: Rabis/Lantzsch, Photos: Peter Müller
 
Auf dem Hirtenhof Illsitz fand am 16./ 17. Oktober der zweite Intensivkurs mit Andre Böhme statt. Diesmal nahm sich Andre zwei Tage Zeit, uns unter seiner Anleitung zu trainieren.

Wir freuten uns sehr, an diesem Wochenende auch zwei Reiter/Pferd-Paare aus Windischleuba begrüßen zu können.

Bei meiner Frage an die Kursteilnehmer, worauf Andre bei ihnen im Unterricht besonders schauen sollte, antwortete Ute: „Mein Schwerpunkt beim Kurs mit Ysardir war mehr Lockerheit in allen Gangarten zu erlangen. Er ist sehr fein zu reiten und zeigt mir dabei genau ob ich locker bin oder nicht.“
Ines Ziele waren dagegen ganz anders. Sie antwortete: „Ich habe den Kurs als Sichtung meiner Arbeit genutzt, ob ich auf dem richtigen Weg bin und vor allem, um zu schauen, wie ein Sportrichter das Gesamtbild und die Rittigkeit meiner Pferde einschätzt. Überall gab es kleine Details und Anregungen wie man das Ziel, welches man verfolgt, entweder noch schneller oder über einen anderen Weg erreichen kann. Zum Beispiel über die Arbeit mit Seitengängen bei steifen Pferden.“

Bärbel sagte mir: „Da ich persönlich nicht mehr viel geritten bin, war es für mich wieder ein super Einstieg. Mein Hauptproblem war ich selbst. Meinen Muskelkater ignorierend, bin ich auch gleich nach dem Lehrgang wieder aufs Pferd gestiegen und konnte seine Tipps gut umsetzen.“
Ernestine hatte mit Fyrsta wiederum andere Probleme. Sie sagte: „Unser Hauptschwerpunkt an dem Wochenende war der Trab, da ich Probleme hatte Fyrsta überhaupt in den Trab zu bekommen. Zirkelarbeit, hohes Tölttempo und Losgelassenheit des Pferdes bewirkten nach einiger Zeit das Traben.“

Andre hat es wieder geschafft auf jeden Reiter individuell einzugehen und ihm die passenden Tipps mit auf den Weg zu geben.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Reitkurs wieder ein voller Erfolg war.

Johanna sagte zum Beispiel: „Andre hat mich sehr ermutigt mit Gaski die Teilnahme an kleinen Turnieren anzusteuern. Das ich mit Gaski und Silpa ein gutes Stück vorangekommen bin, hat der nachfolgende Reiturlaub auf Amrum gezeigt.“
Ernestine war voller Lob und meinte: „Es hat sich 100%ig gelohnt. Ich habe große Fortschritte hinsichtlich des Trabes bei Fyrsta erzielt und konnte mehr Vertrauen zu ihr gewinnen. Andre hat es durch sein Wissen, dessen einfache Übermittlung und durch das richtige Gefühl für Reiter und Pferd geschafft, die Kursteilnehmer glücklich zu machen.“
Auch Bärbel schwärmte: “Andre ist in der Lage die Pferde zu verstehen und den Reiter alles so zu vermitteln, dass es ihm nicht schwer fällt, dies auch umzusetzen. Mir macht das Reiten wieder mehr Spaß und ich bin mutiger geworden, etwas Neues auszuprobieren. Wir freuen uns schon auf den nächsten Kurs.“

 

Ute merkte an: “Andre kann sich sehr gut auf die Pferd- Reiter- Paare einstellen und findet den richtigen Punkt zur einfachen und verständlichen Korrektur. Leider ist er mit Sitzkorrekturen sehr sparsam, versucht aber dennoch, bei jedem das Optimum heraus zuholen.“
Nicht nur Andre verdient an dieser Stelle ein Lob, sondern auch unsere Teilnehmer, welche laut Ines „alle einen wahnsinnigen Sprung gemacht haben.“ Sie hofft, dass die Ambitionen zum Weiterarbeiten vielleicht zur Teilnahme an einem kleinen Turnier motivieren.
Text: J.Hennigs, Photos: Jessat/Kolbe
Weihnachtsfeier einmal anders (12.Dezember 2010)
Unsere Vereinsweihnachtsfeier sollte in diesem Jahr etwas Besonderes werden.
Wir waren uns einig, nicht nur bei Glühwein, Lebkuchen und gemütlicher Weihnachtsstimmung auf dem Hof gemeinsam zu feiern.
Deswegen suchten wir nach entsprechenden Alternativen. Dabei fanden wir die Idee, einmal über unseren Hof hinaus zuschauen, als sehr reizvoll. Unser Blick ging dabei ins nicht soweit entfernte Wolfersdorf. Dort wird seit nunmehr 14 Jahren am 2. und 3. Adventssonntag eine Weihnachtsshow auf der Reitanlage "Gestüt Elstertal" durchgeführt.

Unter den Motto „ Zauber der Pferde“ wurde ein buntes Programm von ca. zweieinhalb Stunden dargeboten. Darunter waren zum Beispiel verschiedene Quadrillen, das Märchen „Dornröschen“ wurde erzählt, das Halbfinalspiel der Fußball-WM Spanien-Deutschland wurde nochmals mit „ballverrückten“ Haflingern beim Pushball nachgestellt, wobei diesmal Deutschland gewann. Die gesamte Show wurde von passender Musik und entsprechendem Licht stimmungsvoll unterstützt. Die Darbietungen der Tanzgruppe "Corleone" sorgten ebenso für reichlich Begeisterung.

Der wohl emotionalste Teil der Show wurde mit der Präsentation der Geschichte um das „letzte Einhorn“ dargeboten. Man kann schon sagen, dass während diesem Schaubild bei vielen von uns ein gewisses „Gänsehautfeeling" aufgekommen ist.

Ebenso für Gänsehaut, da waren wir uns einig, sorgte die Abschlussquadrille mit 12 Pferden, bei welcher alle Tiere über Mähne und Schweif mit LED-Lichterketten geschmückt waren. Da das Licht der Halle gedämpft wurde, kamen diese Effekte besonders zur Geltung.

Außerhalb der Reithalle sorgten kräftiger Schneefall und entsprechend kalte Temperaturen für die passende Adventsstimmung, bei der Bratwurst und Glühwein noch besser schmeckten.

Alle mitgefahrenen Vereinsmitglieder fanden die Pferdeshow so gut, dass wir nächstes Jahr wieder eine „etwas andere Weihnachtsfeier“ erleben wollen.

Janet Hennigs